Drehteile für Maschinen

Das Drehen ist ein Fertigungsverfahren, das bereits in der industriellen Revolution angewandt wurde. Das Drehteil rotiert um die eigene Achse, während ein Drehmeißel die gewünschten Konturen abfährt. Dadurch konnten schon im 18. und 19. Jahrhundert Schrauben und Spindeln für die Textilindustrie hergestellt werden. Drehteile werden heutzutage für alle möglichen Maschinen benötigt. Immer mehr Produkte werden maschinell und standardisiert hergestellt, sodass auch immer mehr Drehteile für die Maschinen gebraucht werden. Ob kleine Mikroteile, die zum Beispiel für die Uhrenindustrie benötigt werden, oder größere Langdrehteile für die Maschinenindustrie – überall dort, wo sich etwas bewegt oder dreht, werden Drehteile benötigt.

Drehteile-loga.de ist ihr Spezialist für Drehteile, die für unterschiedliche Maschinen, die in verschiedenen Einsatzbereichen zum Einsatz kommen, gefertigt werden. So müssen für die Gastronomie, Medizintechnik oder für den Automobilbereich Drehteile hergestellt werden. Innerhalb des Fertigungsverfahrens gibt es unterschiedliche Drehverfahren und Drehtechniken. Die wichtigsten werden im Folgenden näher erläutert.

Kurzdrehtechnik/ Langdrehtechnik

Wird die Langdrehtechnik verwendet, haben die Drehteile eine maximale Länge von 1500mm und mit 1mm bis 32mm einen eher schmalen Durchmesser, Kurzdrehteile wiederrum weisen eine Länge von bis zu 70mm und einen Durchmesser von 8-65mm auf.

Mehrspindlertechnik

Innerhalb der Mehrspindlertechnik werden mehrere Spindel auf verschiedenen paralell laufenden Bearbeitungsstationen geschaltet. Aus diesem Grund ist die Produktivität einer Mehrspindlermaschine je nach Spindelanzahl um bis zu 7 mal höher als eine einspindlige Drehmaschine.

CN bzw. CNC Drehteile

Über die Lang-, Kurz-, Mehrspindler- und Einspindlertechnik hinaus, gibt es zwei unterschiedliche Verfahren, mit denen die Drehteile mit Hilfe von speziellen Maschinen hergestellt werden. Es kann zwischen CNC (Computerized Numerical Control) und CN (Numerical Control) Verfahren unterschieden werden. Das CNC Verfahren hat den großen Vorteil, dass durch eine computerunterstütze Herstellung verschiedene Arbeitsschritte auf einmal in den Steuerungsspeicher der Maschinen eingegeben werden können. Nach der Eingabe müssen die CNC Drehmaschinen nur noch routinemäßige kontrolliert werden. Der Nachteil an diesem Verfahren ist, dass das einmalige Programmieren relativ aufwändig ist, da mehrere Arbeitsschritte auf einmal berücksichtigt werden müssen.

Bei dem herkömmlichen NC Verfahren werden die Maschinen zum Beispiel durch einen Lochstreifen über die jeweiligen Arbeitsschritte einzeln informiert. Müssen einfache und unkomplizierte Drehteile, dessen Produktion auf CNC Drehmaschinen zu teuer sind, produziert werden, werden diese auf NC Drehmaschinen hergestellt. Nachdem die Drehteile in ihrer Rohfassung soweit fertig gestellt sind, ist in einigen Fällen noch eine Weiterverarbeitung notwendig. Dazu gehören unter anderem glühen und erhärten, was zu den thermischen Arbeiten zählt. Außerdem kann noch eine Veredelung der Oberfläche oder ein Verzinken oder Vernickeln der Drehteile vorgenommen werden.