Know-how: so gelingt die Firmenübernahme

Als Nachfolger eines Anderen ein etabliertes Unternehmen zu übernehmen und dieses erfolgreich weiterzuführen, kann nur mithilfe der richtigen Strategie leicht gelingen. Viele Angelegenheiten müssen geklärt werden, doch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, innerhalb der Belegschaft in einer solchen Umbruchsituation Ordnung zu bewahren.

In jeder etwas längeren Unternehmensgeschichte kommt es irgendwann einmal zu einem Wechsel in der Führungsetage. Diese sogenannte Unternehmensnachfolge kann aus diversen Umständen heraus geschehen. Der bisherige Geschäftsführer erreicht das Rentenalter, verkauft sein Business oder vererbt es. So unterschiedlich wie die Gründe für den Übergang, sind auch die damit verbundenen Folgen und Problemstellungen für den Nachfolger. Außerdem können auch neue Gesetzesentwürfe im Lande die Firmenübernahme sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Zum Beispiel kippte das Bundesverfassungsgericht Ende des letzten Jahres einige wesentliche Regelungen über das Erbschaftssteuerrecht, da es hierin einen Verstoß gegen das Gleichbehandlungsverbot aus Art. 3 des Grundgesetzes sah. Die Konsequenzen treffen vor allem den Mittelstand. Bisher war eine Unternehmensübertragung für klein- und mittelständische Firmen unter bestimmten Umständen nämlich steuerfrei möglich. Diese privilegierenden Bestimmungen wurden nun weitgehend als verfassungswidrig eingestuft und sollen abgeschafft werden.

Mit der richtigen Beratung von Anfang an erfolgreich

Als Unternehmensnachfolger ist es wichtig, sich auf die bevorstehenden Pflichten als Arbeitgeber und Geschäftsinhaber gebührend vorzubereiten. Es ist eine große Verantwortung, die ein Unternehmensinhaber trägt. Nicht nur auf menschlicher Ebene gilt es pflichtbewusst und verantwortungsvoll zu handeln, sondern auch in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht müssen große Entscheidungen getroffen werden. Dabei bringen Unternehmensberater wie zum Beispiel die bvm GmbH in Homburg ein erprobtes Know-how für die Firmenübernahme mit, sodass die Weiterführung der Firma reibungslos verläuft und neuen Konzepten ein idealer Nährboden vorliegt.

Einem Unternehmensnachfolger stellen sich wichtige Fragen. So gilt es zu entscheiden, ob der übernommene Betrieb unter eigener Führung gehalten oder weiterveräußert werden soll. Im Falle eines Verkaufs muss dann zunächst der Wert des Unternehmens ermittelt werden. Zum einen dient dieser Wert dazu, einen angemessenen Kaufpreis festzusetzen, zum anderen hängt hiervon auch die Besteuerung der Transaktion ab. Zur Bestimmung des exakten Betrags gibt es allerdings keinen objektiven Unternehmenswert. Das liegt vor allem an den divergierenden Preisvorstellungen der Parteien und den für sie maßgeblichen Bemessungsfaktoren. Während auf der Seite des Veräußerers die aufgewendete Arbeit und die getätigten Investitionen als wertbildende Maßstäbe dienen, sind es für den Erwerber die zukünftigen Marktchancen des Unternehmens.

Um beiden Seiten gerecht zu werden, entwickelten renommierte Unternehmensberater, wie die von bvm Consulting Homburg, verschiedene Berechnungsansätze. Für ein sachgerechtes Ergebnis müssen zusätzlich die Umstände des konkreten Einzelfalls berücksichtigt und die Berechnungsmethode angepasst werden. Eine gesetzliche Vorschrift welche Faktoren auf welche Weise miteinzubeziehen sind, existiert nicht. Hier kommt es also auf Verhandlungsgeschick und Fingerspitzengefühl an. Für Unternehmer ist es daher ratsam, sich an erfahrene Berater zu wenden, um sich eine möglichst gute Verhandlungsposition zu verschaffen.

Der erste Eindruck zählt

Entscheidet sich der neue Inhaber dazu, das Unternehmen zu behalten und unter eigener Leitung weiterzuführen, kann er oder sie dank einer vorherigen Beratung Konflikte mit Teilen der Belegschaft vermeiden. Auch junge Nachfolger können sich alteingesessenen Mitarbeitern gegenüber beweisen, wenn sie zuvor das richtige Coaching erfahren haben. Wenn sich eine neue Führungskraft von Anfang an gekonnt präsentiert, wird sie automatisch auf mehr Vertrauen und Akzeptanz seitens der Mitarbeiter stoßen. Ein gutes Verhältnis zu diesen aufzubauen, sollte für den neuen Chef von oberster Priorität sein. Denn gerade die Angestellten, die sich eine etablierte Position erarbeitet haben, fürchten nach einer Firmenübernahme um diese. Wenn ihre Arbeit jedoch auch nach dem Führungswechsel wertgeschätzt wird, kann sich der Unternehmensnachfolger auf loyale, zuverlässige und motivierte Mitarbeiter verlassen. Selbst wenn der alte Chef bei der Belegschaft beliebt und angesehen war – mithilfe des notwendigen Know-hows und der professionellen Unterstützung einer Unternehmensberatung könnte der Nachfolger die Resultate seines Vorgängers sogar deutlich übertreffen.